Accum

 
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St.Willehad, ref.


Neubau 1705

IIP/14

Die Orgel wurde 1705 noch für die Vorgängerkirche fertiggestellt. Die genaue Größe und Disposition sind nicht bekannt. Offenbar bestand sie aber schon aus Manual und Rückpositiv.

1719/20 wurde sie im neuen Kirchbau wieder aufgestellt.
Als später das Werk neu gebaut wurde, ging die Schnitgersubstanz vollständig verloren.

Das heutige Aussehen ist durchaus positiv zu bewerten. Geschmälert wird dieser Eindruck lediglich durch die leider unpassenden Labien der Prospektpfeifen.

  Schnitger:
  Gehäuse

Die Chronik siehe unten

 
I. Rückpositiv II. Hauptwerk Pedal
Gedackt
Prinzipal
Waldflöte
Quinte
Scharff 3f
 
Tremulant
 
8
4
2
1 1/3
Prinzipal
Rohrflöte
Oktav
Nasat
Superoktav
Mixtur 4-6f
8
8
4
2 2/3
2
 
Subbaß
Prinzipal
Rauschbaß 3f
16
8
5 6 3
Stimmung gleichstufig
   
1719/20 Aufstellung im Neubau der Kirche durch Joachim Kayser, Jever, der aber bald starb. Sein Schüler Johann Caspar Kahrling, (Stendal) vollendete die Arbeiten. Alte Schriftstücke sprechen von Veränderungen in der Höhe, die vielleicht das Rückpositiv betrifft, welches die Höhe wie die Brüstung hat.

1842 Neuer Principal 8 von Johann Gerhard Schmid, Oldenburg

1848 Statt Scharf eine Vox humana 8,  neuer? Principal 4 durch Johann Claussen Schmid, Oldenburg

1914 Neubau des Werks durch Johann Martin Schmid, Oldenburg mit II/11

1963 Neubau des Werks durch Führer, Wilhelmshaven
Das Hauptgehäuse hat durchgehende Breite und nicht wie üblich seitliche Einzüge mit Konsolen. Diese Verbreiterung geht auf eine spätere Änderung zurück. Am Gehäuse ist dies sichtbar.