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Bülkau, Johanneskirche, ev. Neubau 1679 II/23 |
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| Diese Orgel,
mit 6 oder 10 Registern und 1 Manual, baute Schnitger noch im Auftrag der Witwe Huß. 10
Jahre später wurde ein Pedal gestiftet, wobei nicht bekannt ist, ob es selbständig oder
angehängt war und ob auch dies Schnitger baute. 1701 wurde die Kirche wegen Baufälligkeit abgerissen und neu gebaut. 1759 wurde die Orgel von Dietrich Christoph Gloger aus Stade um ein Brustwerk und ein freies Pedal sowie im Tonumfang erweitert. 1912 bauten Furtwängler & Hammer ein neues pneumatisches Werk mit Taschenladen. Dazu mußte das Gehäuse angehoben werden. Ab 1965 erfolgte ein Neubau des Werks, der in 3 Abschnitten bis 1990 durch Gebr.Hillebrand, Altwarmbüchen realisiert wurde. Weiter Informationen siehe in der Chronologie unten. Schnitger : Gehäusemittelteil Stimmung : Gleichstufig |
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| I. Hauptwerk C-g''' | II. Brustwerk C-g''' | Pedal C-f' | ||||||||
| Prinzipal Quintade Gedackt Flöte Quinte Oktave Waldflöte Mixtur 4-5f Trompete |
4 8 8 4 3 2 2 8 |
Holzgedackt Holzflöte Nasard Oktave Sesquialtera 2f Quinte Scharff 3f Dulzian |
8 4 3 2 1 1/3 8 |
Prinzipal Subbaß Gedackt Oktave Posaune Trompete |
8 16 8 4 16 8 |
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| 9 | 8 | 6 | ||||||||
1679 Neubau durch Schnitger mit wahrsch. 10 Stimmen und ohne Pedal 1686 Aufgrund einer privaten Spende Erweiterung um ein angehängtes oder selbständiges Pedal, durch Schnitger? 1701 Abriss und Neubau der Kirche 1759 Umbau und Erweiterung durch Dietrich Christoph Gloger, Stade Einbau eines Brustwerks und eines selbständigen Pedals in 2 seitlichen Türmen 1792 Instandsetzung durch Georg Wilhelm Wilhelmy, Stade 1832 Überholung durch Johann Georg Wilhelmy, Stade In der Folgezeit Reparaturen verschiedener Firmen. Die Orgel verfiel. 1904 Instandsetzung und neue Manualklaviaturen durch Gustav Ehlers, Stade 1912 Neubau des Werks durch Furtwängler & Hammer, Hannover. Es hat 21 Register auf 2 Manualen und Pedal, pneumatische Taschenladen. Die Prospektpfeifen wurden zwar stillgelegt aber blieben erhalten. 1929 Größere Reparatur durch Furtwängler & Hammer, wegen Schäden an den pneumatischen Taschen 1952 Einbau eines elektrischen Gebläses 1965-68 1.Bauabschnitt zum Neubau einer mechanischen Schleifladenorgel durch Gebr. Hillebrand, Altwarmbüchen, mit der Erstellung des Hauptwerks. Die Disposition wurde an die von Schnitger angelehnt. 1975-76 2. Bauabschnitt mit dem Einbau des Pedals mit 6 (5) Stimmen. Erweiterung um einen Keilbalg und Holzkanäle. 1985-90 3. Bauabschnitt: Einbau des Brustwerks und der noch fehlenden Posaune 16 im Pedal. (Angaben nach Ubbelohde) |
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