Cappel

 
Cappel
St.Peter und Paul, luth.


Neubau 1680

IIP/30

Ursprünglich erbaut für das St.Johannis-Kloster in Hamburg.

Sie gilt als die am besten erhaltene Schnitger-Orgel. Über alle Zeit ist die originale Intonation erhalten geblieben. Weiter ist bemerkenswert, dass hier als Ausnahme die Prospektpfeifen erhalten blieben und 1917 nicht abgeliefert wurden.

1816 Die Orgel wird nach Cappel überführt und durch Georg Wilhelm, Stade dort aufgebaut
Dabei hat er offenbar die gleichstufige Stimmung angelegt, die Pfeifen aber sehr vorsichtig behandelt.

Ab
1939 Beginn einer Restaurierungsphase durch Paul Ott, Göttingen
Dabei wurden leider die Belederungen der Zungenstimmen entfernt.

1977 Instandsetzung Rudolf von Beckerath
Dabei wurden nur die Cimbel im Manual und das Cornet im Pedal ergänzt.
Sonst sind alle Register von und vor Schnitger.

2009 Bälge neu beledert


  Schnitger:   Gehäuse, Propektprinzipale aus Zinn, Register, 
                   Windladen, Manualklaviaturen

 
I. Rückpositiv II. Manual Pedal
Principal
Gedact
Quintadena
Floit
Octava
Siffloit
Sesquialtera II
Tertian II
Scharff IV-VI
Dulcian
4
8
8
4
2
1 1/2
 
 
 
16
 
v
Principal
Quintadena
Hollfloit
Octava
Spitzfloit
Nasat
Gemshorn
Rauschpfeife II
Mixtur V-VI
Cimbel III
Trompet
 
8
16
8
4
4
3
2
 
 
 
8
 
v
v
v
 
v
v
 
 
b/
v
Untersatz
Octava
Octava
Nachthorn
Rauschpfeife II
Mixtur IV-VI
Posaun
Trompet
Cornet
16
8
4
2
 
 
16
8
2
v
v
 
 
 
 
 
v
b/
10 11 9
v = aus der Vorgänger-Spätrenaissance-Orgel
b = von Beckerath
Stimmung gleichstufig
Tonumfang CDE-c3/CD-d1