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Charlottenburg
Eosanderkapelle im Schloß


Neubau 1706

IIP/26 

Der Baumeister des Schlosses, Johann Friedrich Eosander, hatte in der Kapelle keinen Platz für eine Orgel vorgesehen. So wurde Schnitger hier vor eine anspruchsvolle Aufgabe gestellt. Aus alten Unterlagen geht hervor, dass man mit dem Ergebnis wohl sehr zufrieden war.

Leider wurde das Instrument im 2.Weltkrieg, obwohl ausgelagert, ein Raub der Flammen.


1886 Reparatur und Reinigung Karl August Buchholz, Berlin

1888 Austausch von 2 Registern durch Gebr. Dinse, Berlin

1931-1934 Restaurierung durch Karl Kemper, Lübeck, sowie
1938 durch Alexander Schuke, Potsdam

1943 Auslagerung in den Keller des Berliner Stadtschlosses

1944 Die ausgelagerte Orgel wird durch einen Brand vernichtet

1970 Rekonstruktion nach alten Aufmaßen durch Karl Schuke, Berlin
 

 
I. Rückpositiv II. Hauptwerk Pedal
Principal
Lieblich Gedact
Octav
Floit dues
Octav

Waldfloit
Sesquialtera 2f
Scharff 3f
8
8
4
4
2
2
 
1
Principal
Gedact
Floit dues
Octav
Viol de gamb
Nassat
Super Octav
Mixtur 5f
Hoboy
Vox humana
 
8
8
8

4
4
3
2

1 1/3

8

Subbaß
Octav
Octav
Nachthorn
Mixtur 6f
Posaunen
Trommet
Cornett
16
8
4
2
 
16
8
2
8 10 8
Stimmung gleichstufig
Tonumfang CDE-d3/CD-d1