Itzehoe, St. Laurentii

 

 
Itzehoe, St. Laurentii
Neubau 1719

IV/58
 
 
 
Diese Orgel gehört zu den letzten Arbeiten Schnitgers.  Sie besitzt schon den seit Anfang des 18. Jahrhunderts aufkommenden Verbundprospekt, der den Beginn der sich allmählich auflösenden Werkzuordnung kennzeichnet.
Schnitger selbst konnte das Werk nicht mehr vollenden. Dies geschah durch seinen Schüler Lambert Daniel Carstens (Kastens), der wahrscheinlich aber auch schon vorher daran gearbeitet hatte.
2000 erfolgte die Spielbarmachung der Prospektpfeifen Schnitgers, was jetzt von einem eigenen mechanischen Spielschrank (an alter Stelle) möglich ist. 

Schnitger  : Gehäuse, Prospektpfeifen Principal 8 und 16

Stimmung : Gleichstufig
 
 


1719
Neubau durch Schnitger mit III/43
  Fertigstellung wegen des Todes Schnitgers durch seinen Schüler Lambert Daniel Carstens (Kastens)

1734 Reparatur durch Johann Dietrich Busch und Lambert Daniel Carstens, Itzehoe
1830
Neubau durch Marcussen und Reuter, Apenrade, im alten Gehäuse
1905 Neubau durch Wilhelm Sauer, Frankfurt/Oder, mit III/41, unter Beibehaltung des Gehäuses und der Prospektpfeifen.
  Dabei Versetzung des Gehäuses. Bau eines freistehenden Spieltischs.
1948 Neobarocker Umbau durch Ernst Brandt, Quickborn
1976 Umbau und Erweiterung auf 4 Manuale durch Franz Grollmann, Hamburg
2000 Spielbarmachung der bisher stummen Prospektpfeifen Schnitgers Principal 8 (Manual) und Principal 16 (Pedal)
  Dazu werden noch Octave 4 und 2 nach alten Mensuren auf einer eigenen Lade neu angefertigt.
  Alle Register sind von einzelnen Manual an alter Stelle des Spielschranks spielbar.

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