s = Schnitger 1710
x = 18.Jahrh, unbekannt, Courtain/Haupt?
w = Wenthin 1782
v = Vierdag 1977
a = Ahrend 1982
a1 = Ahrend 1988
* = Becher Vierdag
Stimmung Werckmeister III
Tonumfang: Rugpositief CDE-f3, Manuaal C-f3, Pedal C-d11710 Neubau mit 22 Registern auf Manuaal und Rugpositief. Angehängtes Pedal.
1779 - 1782 Reparatur und Umbau durch Johann Friedrich
Wenthin, Emden
Anbau eines freies Pedals mit 9 Stimmen, hinzufügen eines Brustwerks mit 6 Stimmen.
Die Orgel hatte jetzt III/38 und war damit die drittgrößte in Ostfriesland.
1873-1877 Umbau durch Gebr. Rohlfing, Osnabrück
Entfernung des Brustwerks, Stillegung des Rückpositivs, neue zusätzliche Windlade für
ein Hinterwerk, tief im Hauptwerksgehäuse, unter Verwendung der Pfeifen aus Rp und Bw,
neue Pedalwindladen, die von Jacob Courtain, Osnabrück stammen (sollen),
Dispositionsänderung im Pedal durch mehr Grundstimmen, neue Manualklaviaturen.
Die Orgel hatte nun II/23.
1908 Weiterer Eingriff durch Gebr. Rohlfing: Austausch
von 8 alten Registern
1917 Ablieferung von 146 Prospektpfeifen
1952 Erste Restaurierung durch Alfred Führer,
Wilhelmshaven
Spielbarmachung des Rückpositivs, Wiederherstellung des Werkaufbaus und der Disposition
des 18. Jahrhunderts.
Das Pfeifenmaterial des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wurde dabei wiederverwendet.
Die Orgel hatte jetzt II/28.
1972-1977 Restaurierung durch Fa. Hendrik Jan Vierdag,
Enschede
Gehäuse, Farbgebung wie 1782, neue Manualwindladen in der Position von 1782, 14 neue
Register in Bauart und Mensur Schnitgers (nach Uithuizen).
Die Klaviaturen von 1877 wurden beibehalten.
1978-1982 Weitere Restaurierungsarbeiten durch Jürgen
Ahrend, Leer
Rekonstruktion der Manualzungen in Schnitgerkopie, neue Traktur der Manualwerke nach
Schnitger, Neuintonation
1988 Abschluss der Restaurierung durch Jürgen
Ahrend
Rekonstruktion der Cimbel und der Tremulanten, Anbringung der Registerbeschriftungen in
niederländischer Sprache (nach Vorbild Uithuizen), wie es aus dem 18. Jahrhundert
überliefert ist. Bis in das 19. Jahrhundert war niederländisch in den Kirchen in Weener
üblich.
Die Pedalwindladen und Pedalzungen stammen aus dem späten 18.Jahrhundert und sind 1877
eingebaut worden.
Die Rekonstruktion des noch fehlenden Brustwerks wäre technisch möglich, ist aber aus
finanziellen Gründen zurückgestellt.
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