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Borgentreich St.Johannes Baptist, kath. 17. bis 18. Jahrh. Fam. Bader/Johann Jacob John/ Johann Patroclus Möller, III/45 Der Kirche zu Borgentreich, von 1836, war im 19.Jahrh. Vorbild für andere Sakralbauten und ist das Erstlingswerk der Neugotik in Westfalen. Die Orgel wurde ursprünglich für
die Klosterkirche der Augustiner in Dalheim erbaut und 1803
im Zuge der Säkularisierung nach Borgentreich verkauft. |
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| I. Rückpositiv CD-c3 (Springladen) |
II. Hauptwerk CD-c3 (Springladen) |
III. Brustwerk CD-c3 (Schleiflade) |
Pedal CD-c1 (Springladen) |
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Principal |
8 8 4 4 3 3 2 2 1 3/5 1 1/2 4 fach 3 fach 16 8 |
e/j j e/j j j/e j j j j/e j/e j/e j e e |
Bourdun Principal Viola di Gamba Holflöte Quinta Octav Spans Cornet Sexquialter Mixtur Cimbel Trompet Voxumana |
16 8 8 8 6 4 4/3f 3 fach 4 fach 4 fach 16 8 |
e/b1 b1/j e/j m b1 b1 e/b1 b1/u b1/u/e u e e |
Gedact Quintatöna Principal Flautetraverse Nachthorn Octav Quinta Detzima Mixtur Ranquet Hoboe
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8 8 4 4 4 2 1 1/2 2 fach 4 fach 8 4 |
b2/m b1 b2 b2 b2 b2 b2 b2 b2 e e |
Principal Subbass Octav Waldflöte Mixtur Posaune Trompet Cornet |
16 16 8 2 6 fach 16 8 2 |
j j j j/e j j j/u j/u/e |
| 14 | 12 | 11 | 8 | ||||||||
| b1 = Fam.Bader frühes 17.Jahrhundert b2 = Gottfried Bader 1677 j = Johann Jacob John 1710 u = unbekannter Orgelbauer aus 2. Hälfte des 19.Jahrhunderts e = Eule 2011 Stimmung modifiziert mitteltönig, 1/6 pythagoräisches Komma Winddruck 64 mm, Calcant-Anlage Cimbelstern, Calcantenruf Tremulant auf das ganze Werk Keine Koppeln |
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| Im frühen 17., möglicherweise auch schon 16. Jahrhundert, entstand in der Klosterkirche Dalheim der Orgelneubau, der nach neuesten Untersuchungen auf die Familie Bader zurückgeht. Er war vermutlich zunächst nur einmanualig. Im weiteren 17.Jahrhundert bekam das Hauptwerk die heutige Größe und Tonumfang Um 1677 Erweiterung durch Gottfried Bader, Unna Die Orgel erhielt ein Brustwerk und hatte nun 2 Manuale mit angehängtem Pedal und ca. 23 Register. 1710 Erweiterung durch Johann Jacob John, Einbeck Er barockisierte die Orgel und fügte ein Rückpositiv sowie ein selbständiges Pedal hinzu. Die Fassade wurde vor die Struktur der Renaissance gesetzt. Um 1750 Arbeiten durch Johann Patroclus Möller, Lippstadt Er baut in das Hauptwerk eine neue Holflöte 8 für die Quintatöna 8. Letztere kommt ins Brustwerk, für das er eine neue Schleiflade baut. Vielleicht hat er auch noch Zungenstimmen hier zugefügt. Wenn man bedenkt, dass die Orgel in Borgentreich bis in die 1990er Jahre noch als Möller-Orgel galt, so schrumpft aufgrund jüngster Forschung sein Anteil auf gerade 59 Pfeifen und die Windlade im Brustwerk. 1785 Renovierung durch Stephan Heeren, Gottsbüren |
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