Brakel, St.Michael und Johannes Baptist

 
Brakel

St.Michael und Johannes Baptist, kath.

1977 Siegfried Sauer, Ottbergen, III/36


Bereits im 14. Jahrhundert ist in Brakel eine Orgel bezeugt.
  
1558 erfolgt ein Orgelneubau, der über 3 Jahrhunderte besteht.
Von dieser Orgel sind zwei
Orgelflügel von 1586 erhalten, die auf den Maler Gerth Strotman (Stratmann) zurückgehen.

 
1683 werden diese Flügel von dem aus Brakel stammenden Barockmaler Johann Georg Rudolphi übermalt.

1881 baut August Randebrock aus Paderborn ein neues Instrument mit 30 Registern, mit einer von ihm erfundenen Hahnenlade. Die  Orgelflügel werden nicht wieder angebracht, sondern in eine quadratische Form verwandelt und in der Kirche aufgehängt.

1977 Vollendung der neuen Orgel.
Die Orgelflügel wurden in ihre alte Form restauriert. Das Orgel-Hauptgehäuse wurde entsprechend der Flügel  gestaltet, so daß diese wieder angebracht werden konnten.
Sie zeigen in geöffnetem Zustand die Verkündigung an Maria und Anbetung der Hirten, im geschlossenen Zustand die 4 Evangelisten in Grisaillemalerei (Grau, Weiß, Schwarz).


Es wurden
19 Register aus der Randebrock-Orgel wiederverwendet.

 

 
I. Rückpositiv II. Hauptwerk III. Schwellwerk Pedal

Gedackt
Prästant
Schwiegel
Quinte
Zymbel II
Musette

Tremulant

8
4
2
1 3/5
1/2
8
r Bordun
Prästant
Rohrflöte
Oktave
Gedacktflöte
Piccolo
Sesquialtera II
Mixtur V-VI
Scharff III
Fagott
Trompete
 
16
8
8
4
4
2
  
2
1
16
8
r
 
r
r
r
r
r
Holzflöte
Weidenpfeife
Traversflöte
Nasat
Prinzipal
Terzsept II
 
Fourniture III-IV
Hautbois
Trompete

Tremulant
 




2 2/3
2
1 3/5
+ 4/7
1 1/3
8
4
r
r
r
r
Holzprinzipal
Subbaß
Quintbaß
Prinzipalbaß
Gedacktbaß
Choralbaß
Piffaro II
Hintersatz V
Posaune
Trompete
16
16
10 2/3 
8


4 + 2 
2 2/3 
16
8
r
r
r
r
r
r
r
r
6 11 9 10
r = Randebrock 1881