Bückeburg, Stadtkirche

 
Bückeburg

Stadtkirche, ehem. Schlosskirche

1997 Rudolf Janke, Bovenden, III/47


Die Orgel wurde ursprünglich 1617 durch Esajas Compenius I. erbaut.

Aufgrund vieler Um- und Neubauten im Laufe der Zeit war 1962 davon nur noch das Gehäuse erhalten. Ein Brand zerstörte auch dieses, bis auf einige versengte große Holzteile.


1965 Rekonstruktion des Gehäuses unter Verwendung erhaltener Originalteile und Neubau des Werks in Anlehnung an die überlieferte Disposition von Michael Praetorius von 1619, durch Emil Hammer, Hannover, mit III/53.

In der Folgezeit stellten sich einerseits Mängel ein, andererseits neue Erkenntnisse über Beurteilung der ursprünglichen Compeniusorgel. Daraus reiften Pläne heran, die einen völligen Neubau einer mechanischen, nord- und mitteldeutschem Barock verpflichteten Orgel vorsahen.


1993-97 Neubau des Werks, unter Verwendung des rekonstruierten Gehäuses und Registern der Hammer-Orgel von 1965.

Ungleichstufige Stimmung.

 
I. Hauptwerk II. Oberwerk III. Unterwerk Pedal

Bordun
Principal
Viola da Gamba
Holzflöte
Octave
Gemshorn
Quinta
Octave
Tertia
Cornett ab b0
Mixtur V-VI
Fagott
Trompete

Tremulant
(mit Unterwerk)

16
8
8

8
4
4

2 2/3

2
1 3/5
IV
 
16
8
(h)

h
/h
h
h






(h)
Quintadena
Salicional
Principal ab c0

Rohrflöte
Unda maris ab c1
Octave
Rohrflöte
Nasat
Waldflöte
Sesquialtera
Octave
Quinta
Mixtur IV
Vox humana

Tremulant

16
8
8

8

8
4
4
2 2/3
2
II
2
1 1/3
 
 


(h)
s
h
h



h


he
Doppelgedackt
Quintadena
Traversflöte
Principal
Holzflöte
Quintflöte ab c0
Hohlflöte
Terzflöte
Sifflöte
Regal

(Tremulant)
 

8
8
8
4
4
2 2/3
2
1 3/5
1
8
h


h

h

h
Untersatz
Principal

Subbass
Octave
Gemshorn
Octave
Mixtur V
Posaune
Trompete
Trompete
32
16

16


4
  
16
8
4
 

h
h
h
h
h
13 14 10 10
Mechanische Spiel- und Registertraktur, Schleifladen
h = Hammer 1965, bzw. /h = zum Teil oder (h) = Material verarbeitet
s = nach Silbermann, Hofkirche Dresden
he = nach Herbst, Lahm/Itzgrund