Büren, St. Nikolaus

 
Büren

St.Nikolaus, kath.

1747 Johann Patroclus Möller, Lippstadt, III/43


Ursprünglich erbaut für das Augustiner-Chorherrenstift Böddeken nordöstlich von Büren, mit 36 Registern auf Hauptwerk, Rückpositiv und Pedal.

Nach der Auflösung des Klosters kam die Orgel
1804 als Geschenk des preußischen Königs nach Büren.

1823 Umbau durch Arnold Isvording, Dringenberg. Dabei wurden vermutlich Trompete und Zimbel aus dem Hauptwerk und Krummhorn aus dem Rückpositiv entfernt.

Weitere Umbauten in den Jahren
1859, 1887 durch August Randebrock, Paderborn.

1923 Umbau auf pneumatische Kegelladen durch Fa. Eggert/Anton Feith, Paderborn

1953-57 Restaurierung durch Franz Breil, Dorsten, unter Betreuung von Rudolf Reuter, Münster: Hinzufügen eines Brustwerks, welches durchaus sinnvoll und historisch schlüssig erscheint (siehe auch Marienfeld). Neue Schleifladen und Traktur. Annäherung der Disposition an den Stand 1803, jedoch unter Auslassung typischer Möller-Register.

1992-93 Instandsetzung durch Fischer + Krämer, Endingen
Die Orgel wurde technisch und klanglich überarbeitet. Neubau der gesamten Spielanlage, wie bei Möller mit einarmigen Tasten. Bis auf einen Teil im Rückpositiv wurde auch die Registertraktur neu gebaut. Neue Bälge für jedes Werk. Überholung der Windladen. Reinigung und Überholung des Pfeifenwerks. Anhebung des Winddrucks: Hw 60, Rp 55, Bw 50 und Pw 65 mmWS. Ersatz der Brustwerkszimbel durch eine Mixtur 3f.

 

 
I. Rückpositiv II. Hauptwerk III. Brustwerk Pedal

Principal
Gedackt
Octav
Rohrflöte
Waldflöte
Sifflöte
Sesquialtera
Scharff 6f
Dulcian
Schalmey

Tremulant

8
8
4
4
2
1 1/3
2f
1
16
8
 
/m
/m
m
f
Principal
Octave
Hohlflöte
Quinte
Octave
Gemshorn
Oktave
Sesquialtera
Mixtur 5-6f
Zimbel 3f
Trompete
Trompete
 
16
8
8
5 1/3
4
4
2
3f
1 1/3
1/2
16
8
m
 
m
/m
m
m
/m
Holzgedackt
Principal
Blockflöte
Octav
Terz
Quint
Octav
Mixtur 3f
Rankett
Krummhorn

Tremulant

8
4
4
2
1 3/5
1 1/3
1
1
16
8
Principal
Subbass
Octav
Gedackt
Octav
Nachthorn
Mixtur 5f
Zimbel 3f
Posaune
Trompete
Trompete
16
16
8
8
4
2
2
1/2
16
8
4
m
 
 
 
m
/m
m
10 12 10 11
m = Möller bzw. /m = zum Teil Möller
f = vermutlich Feith 1923