Halle, Herz Jesu

 
Halle/Westfalen

Herz-Jesu-Kirche, kath.

2005 Jäger & Brommer, Waldkirch, (III)II/21


Der Neubau ersetzte ein Instrument aus den 1980er Jahren.
 
Man hat hier ein Konzept verfolgt, das in erster Linie französisch-symphonisch orientiert ist, mit einem als großes Schwellwerk fungierendem Hauptwerk. Andererseits sollte auch barocke Literatur berücksichtigt werden. Ebenso bestand der Wunsch, möglichst viel Klangvolumen in den Kirchenraum zu bringen. Dies ist durch ein Rückpositiv realisiert worden.

 
Entstanden ist eine Orgel bestehend aus Hauptwerk und Rückpositiv mit 21 Stimmen. Das Pedal hat keine eigenen Register und bedient sich über 6 Transmissionen aus dem Hauptwerk.
Das 1. Manual ist ein Koppelmanual.
Als Stimmung wurde die wohltemperierte Bach-Stimmung nach Kellner (1979) gewählt.
 
Ausführlicher Bericht in Ars Organi 1/2007 der Gesellschaft der Orgelfreunde e.V.. 

 
I. Koppelmanual II. Hauptwerk III. Rückpositiv Pedal
Bourdon
Prinzipal
Bourdon

Gambe
Voix Céleste
Prestant
Flûte Octaviante
Octave
Plein Jeu
Basson
Trompette harmonique
Hautbois

Schweller
Tremblant

16
8
8
8
8
4
4
2
4 rgs
16
8
8
Rohrflöte
Prinzipal
Koppelflöte
Nasard
Flageolet
Terz
Quinte
Scharff
Cromorne

Tremblant

8
4

4
2 2/3
2
1 3/5
1 1/3
3f
8
Subbass
(Bourdon)
Oktavbass
Bourdon

Prestant
Basson
Trompette
16
 
8
8
4
16
8
12 9
Der Bourdon steht offen an der Turmwand und ist ebenso wie der Prinzipal 8 im Propekt nicht schwellbar.