Herford, Johannis

 
Herford

St. Johannis, luth.

1955 Gustav Steinmann, Vlotho, IIP/26


Johannis ist die sogenannte Neustadtkirche in der 1220 gegründeten Herforder Neustadt.

Der Orgelneubau hatte Besonderheiten:
Die Disposition stammte vom berühmten Frankfurter Organisten Helmut Walcha.
Der Prospekt wurde von dem damals ebenfalls bekannten Architekten, Orgelsachverständigen und Denkmalpfleger Walter Supper entworfen.

1996 gab es Pläne für einen Umbau. Auch sollte ein anderer Platz gefunden werden. Beides scheiterte aus finanziellen Gründen.
Durch Orgelbau Steinmann wurden die Windladen überholt und die Orgel neu intoniert.

1998 gab es eine Brandstiftung und dadurch Verrußung.
Die Orgel wurde durch Orgelbau Steinmann gereinigt.Eine barocke Temperierung wurde angelegt.

Das Vorgängerinstrument:
1899 Neubau durch Ph. Furtwängler & Söhne, Elze, oder Gebrüder Meyer, Herford. Nicht geklärt. IIIP/30.
Es wurde im 2. Weltkrieg beschädigt.

  

 
 
I. Hauptwerk II. Brustwerk Pedal
Pommer
Prinzipal
Spillflöte
Oktave
Gemshorn
Nasat
Waldflöte
Mixtur V–VI
Terz-Zimbel III
Trompete
16
8
8
4
4
2 2/3
2
 

8
Holz-Gedackt
Rohrflöte
Prinzipal
Quinte
Sesquialtera II
Oktave
Scharff III–IV
Vox humana
 
Tremulant
 
8
4
2
1 1/3

1

8
Subbaß
Oktavbaß
Pommer
Quintade
Nachthorn
Rauschpfeife IV
Posaune
Clarine
16
8
8
4
2
 
16
4
10 8 8
 
Mechanische Schleifladen