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Hoinkhausen
St.Pankratius, kath.1660 Unbekannt
1747 Johann Patroclus Möller, Lippstadt
1867 August Randebrock, Paderborn
1956 Emanuel Kemper, Lübeck
1977 Gebr.Stockmann, Werl, II/33
Um 1660 Neubau durch einen unbekannten Orgelbauer mit
wahrscheinlich I/10.
1747 Umbau durch Johann Patroclus Möller,
Lippstadt
Verwendung des bisherige Gehäuse mit Pfeifenwerk, aber eine neue Schleiflade. Als
2.Manual kam ein Positiv (Unterwerk) neu hinzu. Spielschrank seitlich.
Die originale Disposition ist überliefert: II/19, ang. Pedal
1810 3 neue Register im Positiv durch Arnold Isvording,
Dringenberg
1813 Erweiterung durch Arnold Isfording, Dringenberg.
Selbständiges Pedal mit 4 Registern
1867 Nach Umbau von Kirche und Turm Erneuerung und Erweiterung
durch August Randebrock, Paderborn
Aufstellung auf der neuen Empore. Gehäuse und ein großer Teil des alten
Pfeifenwerks blieben aber erhalten, jetzt II/28. Bis ins 20. Jahrhundert hinein waren
lediglich pflegende Maßnahmen erforderlich
1935 U.a. Einbau eines elektrischen Gebläses durch Ernst
Tennstädt, Lippstadt
1956 Renovierung und Umbau durch Emanuel Kemper, Lübeck
Das Positiv wurde vom Hauptgehäuse getrennt und ist jetzt Rückpositiv. Der
Spielschrank ist mittig ins Hauptgehäuse verlegt. Das Pedal steht hinter dem
Hauptgehäuse.
Diese Maßnahmen wirken aus heutiger Sicht unverständlich. Wie in
der Literatur zu lesen ist, war 1956 der Zustand von Randebrock von 1867 noch
erhalten. Von einer "Restaurierung" kann deshalb keine Rede sein.
1977 Instandsetzung durch Gebr.Stockmann, Werl
Spielschrank und Traktur erneuert. Die alte Hauptwerks-Windlade Möllers wurde 1956
aufgefunden und befindet sich heute im Orgelmuseum Borgentreich.
Ob und welche Register noch wieviel altes Material enthalten, ist zur Zeit
nicht bekannt. |
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