Kallenhardt, St. Clemens

 
Kallenhardt

St. Clemens, kath.

1731 Franz Möller (Molerus), Geseke
1877 Rudolf August Randebrock, Paderborn,  IIP/22


Die Kirche wurde 1722 erbaut, der Turm ist aus dem 13. Jahrhundert.

Zur Klärung der Frage nach dem Erbauer der Orgel fand sich im Pfarrarchiv Meiste ein Entwurf zu einem Vertrag zum Neubau durch Franz Molerus (Möller), Geseke, mit IaP/12, u.a. mit der für Westfalen typischen 3-fachen Sesquialtera.
3 alte Bälge sollten wiederverwendet werden.
Man geht davon aus, dass es zu dem Auftrag gekommen ist und Möller der Erbauer ist.

1787 Neue Bälge durch Johann Georg Fromme und Sohn, Soest

1791 Stadtbrand, dabei wahrscheinlich die Orgel beschädigt
1796 Renovierung durch Johann Friedrich Selz, Schmallenberg

Bis 1865 Reparaturen und Renovierungen durch Dreymann, Isvording, Fromme, Heitemeier, Fischer und Rieschick.

1877 Renovierung und Erweiterung durch Rudolf Randebrock, Paderborn.
Aufbau der Orgel auf der neuen Empore, neues Unterwerk mit 5 und ein Pedal mit 3 Registern, IIP/20

1909 Instandsetzung und 2 neue Register: Trompete 8 und Sesquialter durch Ernst Tennstädt, Paderborn

1926 Elektr. Gebläse durch Ernst Tennstädt

1957 Neubau des Werks durch W.F.Stegerhoff, Paderborn
Gehäuse, Teile der Register und Mechanik blieben erhalten, IIP/22
Erhalten sind Register des 18. und 19. Jahrhunderts.

2010 Überholung und Reinigung durch Orgelbau Mebold, Siegen

 
I. Hauptwerk II. Unterwerk Pedal
Bordun
Principal
Rohrflöte
Octav
Duesflöte
Quinte
Octav
Mixtur 4fach
Trompete

Tremulant
16
8
8
4
4
2 2/3


8
Gedackt
Principal
Quintade
Koppelflöte
Spitzquinte
Sesquialter 2 fach
Scharff 4fach
Dulzian

 
8
4
4
2
1 1/3


8
Subbass
Gedacktbass
Octav
Octavkornett 2fach
Posaune
16
8
4

16
9 8 5