Das Konzept
Im Mittelpunkt stehen historische Orgeln in OWL und Umgebung.
Wo sind sie zu finden? Wie erhalte ich einen Überblick über die Orgellandschaft?
Diese Fragen versucht der Orgelatlas unter anderem zu beantworten.Der Orgelatlas ist eine private Initiative von jemandem, der die Orgeln, ihren Klang und ihre Musik wertschätzt.
Er wird privat finanziert und stellt eine Kulturspende dar. Neben der Kernaufgabe, der Bereitstellung von Informationen, soll er auch dabei helfen, Interesse an Orgeln und ihrer Musik zu wecken und zu fördern.
OWL stellt im orgelwissenschaftlichen Sinn kein streng abgegrenztes Gebiet für den historischen Orgelbau dar. Je nach den Gegebenheiten wirkten die Orgelbauer sowohl hier, als auch teilweise im benachbarten Raum.
Dies ist mit dem Zusatz im Titel "...und Umgebung" berücksichtigt, um auch einen Blick "über die Grenze" zu tun
Das Konzept liefert einen raschen Überblick über Orgeln in der Region, insbesondere optisch. Es wird versucht, alle historischen Orgeln oder Prospekte, d.h. bis -gewählt- 1945, vorzustellen.
Weiterhin sind in willkürlicher Auswahl auch Neubauten aufgeführt, sei es, weil sie in den großen Stadtkirchen stehen oder interessante Kontraste in der betrachteten Landschaft darstellen.Der Atlas enthält aktuell insgesamt 266 Orgeln:
- 163 Orgeln in OWL mit historischem Bestand: Register, meist historischem Prospekt/Gehäuse, davon 2 Rekonstruktionen
- 51 interessante Neubau-Orgeln in OWL als Auswahl
- 44 historische und 8 Neubau-Orgeln aus der näheren Umgebung außerhalb von OWL als Auswahl
Die größte Orgel in OWL steht im Dom zu Paderborn (3 Teilwerke). Es folgen die Hauptorgel im Münster zu Herford, zusammen mit der Orgel in Detmold Heiligkreuz.
Die älteste Orgel in OWL steht in Minden St. Martini 1591 (Gehäuse und einige Register), gefolgt von Lemgo St. Marien ab 1595 (Gehäuse, Prospektpfeifen und Windladen) und Wallenbrück Marienkirche 1624 (Gehäuse und Register)
Es wird versucht, den Atlas aktuell zu halten und zu vervollständigen.
Gerne können Sie mich auch kontaktieren. Ich freue mich über Informationen, Fragen oder auch Kritik.Die Orgelkarte ist das zentrale Objekt des Atlasses und war 1999 neu und einmalig im Internet.
Sie ermöglicht eine rasche Orientierung und Übersicht.
Die Orte sind dabei jeweils farblich mit Symbolen unterschiedlich gekennzeichnet. Die Bedeutung ist unter "Hilfe" abzurufen.
Diese erscheinen auch in den separaten Tabellen entsprechend.
Orgeldaten:
Bei den Register-Abgaben wird auf den sonst üblichen Zusatz "Fuß" bzw Hochkomma ( ' ) verzichtet.
Prinzipal 8 z.B. bedeutet also Prinzipal 8 Fuß oder Prinzipal 8'.
In den Größenangeben wird dies Schema verwendet: Anzahl Manuale mit Großbuchstabe I, P (aP) wie Pedal und dann nach / die Registeranzahl genannt.
Beispiele:
IIP/25 = Orgel mit 2 Manualen, selbständigem Pedal und 25 Registern.
IaP/7 = Orgel mit 1 Manual, angehängtem Pedal und 7 Registern.Bei einigen Orgeln sind Links zu fremden Seiten im Internet gesetzt, auf denen weitere Informationen zu finden sind.
Arp Schnitger:
Zusätzlich zum Gebiet OWL wurde der Atlas mit der Auflistung und Darstellung der noch vorhandenen Orgeln des berühmten Orgelbauers aus Norddeutschland als Exkurs ergänzt.