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Levern

Ev. Kirche

1682 Claus Hermann Lampe, Levern (?)
1972 Johannes Wolfram, Natbergen, IIP/19


1227 wurde hier zusätzlich ein Zisterzienserkloster gegründet, welches in der Reformation in ein weltliches Damenstift umgewandelt wurde.
Um 1480 wurde die jetzige Kirche erbaut. Wie noch heute äußerlich sichtbar sind es zwei Kirchen nebeneinander: Pfarr- und Stiftskirche.
Nach Auflösung des Stiftes 1810, wurden die Kirchen 1828 baulich vereinigt.

Schon 1632 bestand ene Orgel, die aber 1679 durch Truppen zerstört wurde.

1682 Neubau durch (möglicherweise) Claus Hermann Lampe, Levern, als Spende von 6 Stiftsdamen. 9 1/2 Register mit angeh. Pedal sind 1823 dokumentiert.

1914 stürzte das Chorgewölbe ein und zerstörte auch die barocke Prieche, auf der die Orgel stand. Die Prieche  wurde später rekonstruiert.

1915 Neubau des Werks durch Gebr. Rohlfing, Osnabrück
IIP/25, pneumatisch und Aufstellung nun auf der Westempore. Verbreiterung des Prospekts und Verwendung einiger alter Register.

Foto: Dr. Isenberg/orgelsammlung.de
  1972 Neubau des Werks durch Johannes Wolfram, Natbergen
  Das Gehäuse wurde in die alte Form zurückgebaut und eine Disposition nach
  alten Vorbildern entworfen. Die alte Farbgebung konnte wieder hergestellt 
  werden, bei der die ursprünglichen Registernamen noch schwach ablesbar
  wurden.
  Das Pedalwerk steht hinter dem Hauptgehäuse.

  2016 Überholung, Reinigung und Schimmelbehandlung durch Orgelmanufaktur
  Peters, Glandorf
  Einbau schimmelvermeidender Maßnahmen wie Belüftung und Überwachung.
 


I. Hauptwerk

II. Oberwerk

Pedal
Prinzipal
Rohrflöte
Oktave
Gemshorn
Nasat
Sesquialtera 2f.
Waldflöte
Mixtur
Trompete
 
8
8
4
4
2 2 /3
 
2
1 1/3
8
Holzgedeckt
Rohrflöte
Prinzipal
Zimbel
Terzian 2f.
Vox humana

Tremulant
 
8
4
2
1/2

8
Subbaß
Gemshorn
Nachthorn
Fagott
16
8
4
16
9 6 4
 
Mechanische Schleifladen