Lübbecke, St. Andreas

 
Lübbecke

St. Andreas, luth.

1840 Cordt Kröger, Minden (?)
1962 Gustav Steinmann, Vlotho, IIP/25


Die Kirche wurde Ende des 12. Jahrhunderts errichtet und wurde Kollegiatskirche. Im 14. Jahrhundert Anbauten. Mit der Reformation war sie bis 1810 simultan genutzt.

1628 Neubau durch wahrscheinlich Cordt Kröger, Minden
1 Manual und freies Pedal auf Springladen.

Um 1642 Erweiterung um ein Brustwerk durch Hermann Kröger (?)
Schleifladen. Von 1794 ist die Disposition überliefert, IIP/21. Später erfolgten Umbauten. Die Kröger-Orgel war bis auf kleine Änderungen bis 1904 erhalten. Das Pedal befindet sich hinter Gitterfeldern hinten.

1904 Neubau des Werks durch Ernst Klaßmeier, Kirchheide
IIP/21, pneumatisch, Kegelladen. Aufgrund des Platzbedarfs wurde das Gehäuse verbreitert.

1951 Umbau durch Förster & Nicolaus, Lich
Klangliche Maßnahmen in Sinne des Neobarocks.

Foto: Orgelbauverein Lübbecke
1954 Starke Holzwurmschäden aufgetreten

1962 Neubau des Werks durch Gustav Steinmann, Vlotho
Im Rahmen der Renovierung der Kirche auf den romanischen Ursprung. Es kamen auch moderne Materialien zum Einsatz. Niedriger Winddruck.

2010 Überholung und Reinigung durch Orgelbau Speith/Ralf Müller, Rietberg
Neu-Intonationen und Winddruckerhöhung.

Wegen des unbefriedigenden Zustands wird ein Neubau angestrebt, zusammen mit einer Kirchensanierung. Dazu hat sich ein Orgelbauverein gegründet.
  


I. Hauptwerk

II. Brustwerk

Pedal
Quintade
Prinzipal
Gemshorn
Oktave
Rohrflöte
Nasat
Waldflöte
Mixtur 5-6f.
Trompete
16
8
8
4
4
2 2/3


8
Gedackt
Quintade
Blockflöte
Prinzipal
Terz
Quinte
Zimbel 2f.
Regal

Tremulant
 
8
4
4
2
1 3/5
1 1/3

8
Subbaß
Oktave
Pommer
Oktave
Nachthorn
Rauschpfeife 4f.
Posaune
Trompete
16
8
8
8
2

16
4
9 8 8
 
Mechanische Schleifladen