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Möllenbeck (Niedersachsen) Ehemalige Klosterkirche, ref. 1842 Christian Wilhelm Möhling, Rinteln IIP/22 Ein Vorgängerbau wurde um 800 errichtet,
von dem noch die Rundtürme erhalten sind. Es war zunächst ein Kanonissen-Stift. Im Zuge
eines wirtschaftlichen Niedergangs wurde das Gebäude 1441 dem Männerorden der
Augustiner-Chorherren übertragen. 1474 brannte die gesamte Anlage bis auf Türme und
Krypta ab. Mit der Wiedereinrichtung der Kirche ab 1836 wurde auch eine neue Orgel erbaut. Der Raum ist seitdem unverändert. 1842 Neubau durch Christian Wilhelm Möhling aus Rinteln. Er musste sich vorher einiger Widerstände erwehren, die gegen ihn persönlich und auch gegen seinen Entwurf erhoben wurden. 1909 Neubau eines pneumatischen Werks durch Friedrich Klassmeyer, Kirchheide, unter Verwendung des Gehäuses und alter Pfeifen. Pneumatische Spiel- und Registertraktur. |
| 2013/14 Restaurierung und Rekonstruktion durch Hendrik Ahrend, Leer. Neubau der Traktur und der Windladen. 476 Pfeifen Möhlings konnten wiederverwendet werden. 2017 Einbau der als Erweiterung vorgesehenen 3
Stimmen. |
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| I. Hauptwerk C-f3 | II. Oberwerk C-f3 | Pedal C-f1 | ||||||
| Principal Bourdun Viola da Gamba Gedact Octav Spitzfloete Gemshorn Octav Mixtur III-IV Trompete |
8 16 8 8 4 4 2 2 8 |
a m m/a m a a a m/a m/a a2 |
Principal Lieblich Gedact Geigenprincipal Flauto traverso Octav Sesquialtera II Mixtur III Dulcian |
4 8 8 4 2 8 |
a m a2 m/a m/a m/a a2 a |
Principalbass Subbass Violonbass Posaunenbass |
16 16 8 16 |
m/a m/a m/a a |
| 10 | 8 | 4 | ||||||
| m = Möhling, a=Ahrend 2014, a2=Ahrend 2017 Windladen und Traktur: Ahrend Spielschrank/Manuale: Möhling 1861, aus Eisbergen Die Mixtur hat einen seperaten Terzzug. Temperierung: wohltemperiert nach Bach-Kellner Magazinbalg von Klassmeyer, Winddruck 68 mm WS Stimmton: etwas höher als normal Manual- und Pedalkoppel
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