Obermarsberg

 
Obermarsberg

St.Peter und Paul, kath., ehemalige Stiftskirche

1707 Peter Henrich Varenholt, Bielefeld, II/23


Nach den Zerstörungen des 30-Jährigen Krieges bekam die Kirche eine neue, reiche Barockausstattung.

Bis auf weiteres geht man davon aus, dass die Orgel durch Varenholt gebaut wurde, da er zu dieser Zeit in dem Gebiet nachgewiesen ist. Denkbar ist aber auch Johann Jacob John, Einbeck mit den Gebrüdern Reinecke, Rohden.


Trotz der ursprünglichen zweigeschossigen Anlage war sie nur einmanualig mit 12 Registern und angehängtem Pedal. Springlade.


1859 Erweiterung um ein 2.Manualwerk im unteren Teil des Gehäuses durch Heinrich Schulte, Warburg. Er baute auch eine neue Schleiflade für das Hauptwerk mit 10 Registern und ein Pedalwerk.

1973 Restaurierung Franz Breil, Dorsten
Die Disposition wurde dem erhaltenen Pfeifenbestand von 1707 und 1869 angepaßt. Neue Traktur und Windversorgung. Das Pedal wurde in Tonumfang und Registerzahl erweitert.

Die Restaurierung des Gehäuses erfolgte durch Fa. Tombusch, Ascheberg

 
I. Hauptwerk II. Unterwerk Pedal
Principal
Bordun
Gedackt
Octave
Rohrflöte
Quinte
Octave
Cornett 4f D
Mixtur 4f
Zimbel 3f
Trompete


Tremulant

8
16
8
4
4
2 2/3
2
 
1 1/3
1
8
a
v
v
v
 
v

s
Hohlflöte
Principal

Waldflöte
Sesquialtera 2f
Mixtur 4f
Dulzian
 

Tremulant
8
4
2
 
1
s
s
Subbass
Octavbass
Pommer
Nachthorn
Mixtur 5f

Posaune
16
8
4
2
1
16
s
s
 
 
 
s
10 5 4
a = vor 1707
v = Varenholt 1707
s = Schulte 1869
Rest Breil 1973