Milte, Johannes der Täufer

 
Milte

St. Johannes der Täufer, kath.

1832 Franz Henrich Pohlmann, IP/10?
1977 Friedrich Fleiter, Münster, IIP/21


Die klassizistische Saalkirche wurde 1830 eingeweiht.

1832 Neubau durch Franz Henrich Pohlmann, Warendorf
Es war sein erster selbständiger Neubau. Es hatte 1 Manual und ein kleines Pedalwerk, mit ca. IP/10.

1917 Abgabe der Prospektpfeifen
1919 Einbau neuer aus Zink durch Fr. Fleiter

1924 Umbau und Erweiterung durch Friedrich Fleiter, Münster
Spiel- und Registertraktur auf Pneumatik umgestellt,
Erweiterung um ein Schwellwerk und ein selbständiges Pedal, frei stehender Spieltisch, IIP/24

1977 Umbau und Restaurierung durch Friedrich Fleiter, Münster
Wieder mechanische Spieltraktur, Registertraktur elektrisch.
Das 2. Manual ist eine der wenigen erhaltenen Werke Pohlmanns, dazu noch im originalen Gehäuse.

2007 Renovierung durch Orgelbau Schuke, Berlin.

 
 
II. Hauptwerk III. Schwellwerk Pedal
Bordun
Prinzipal
Hohlflöte
Oktave

Gedacktflöte
Oktave
Mixtur 3f.
Trompete
16
8
8
4
4
2
1 1/3
8
p
/p
p
p
p
p
p
/p
Lieblich Gedackt
Prinzipal
Flauto dolce
Gemshorn
Sesquialter 2f.
Kleinquint
Cymbel 4f.
Oboe

Tremulant
 
8
4
4
2
 
1 1/3
1/2 
8
f1
f2 
f1
f1
f2
f2
f2
f1
Subbaß
Oktavbaß
Gedacktbaß
Piffaro
Posaune
16
8
8
4 + 2
16
f1
f2
f1
f2
f1
8 8 5

p = Pohlmann 1832 bzw. /p teilweise
f1 = Fleiter 1924
f2 = Fleiter 1977
Das Lieblich Gedackt 8 war vorher Gedackt 8
Der Gedacktbaß 8 ist aus dem Stillgedackt 16
I. Manual = Koppelmanual