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Marienmünster Ehemalige Abteikirche, kath. 1738 Johann Patroclus Möller, Lippstadt, IIIP/44 Gegründet 1128 hat die Abtei durch die
Jahrhunderte viele bauliche Veränderungen und Erweiterungen erfahren. 1803 wurde das Kloster
säkularisiert. Der Erhalt der Orgel ist auch ein Verdienst des langjährigen Lehrers und Organisten Albert Bollens, der sich 1841 deswegen nach Marienmünster versetzen ließ und sich bis zu seinem Tod 1894 um sie kümmerte. Es ist das am besten erhaltene Werk Möllers. 22 Register sind ganz und 14 teilweise original. Dies sind auschließlich die Labialstimmen, die trotz vieler Umbauten noch gut erhalten sind. Auch befindet sich die Orgel noch an ihrem originalen Platz. Im Oktober
2010 begannen die Arbeiten der
umfangreichen Überholung und Restaurierung durch die Firma Muhleisen aus Straßburg. |
| I. Rückpositiv | II. Hauptwerk | III. Brustwerk | Pedal | |||||||
| Principal Gedact Octav Rohrflöte Quinte Quintflöte Super-Octav Waldflöte Sesquialtera 2f Mixtur 4f Fagott Hautbois |
8 8 4 4 3 3 2 2 /re /re /re 16 m/b/mu 8 m/b/mu |
Principal Octav Viola di Gamba Gemshorn Quinte Octav Flöte duis Tertia Cornett 3f Sesquialtera 3f Mixtur 5f Cimbal 4f Trompet Vox humane
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16 8 8 /re 8 6 4 4 3 4 /re /re /re mu 8 m/b/mu 8 m/b/mu |
Quintadena Flöte traverso Gedact Octav Quinte Flageolett Mixtur 3f Krummhorn |
8 8 /mu 4 2 1 1/2 /mu 1 1/2 8 m/b/mu |
Principal Subbass Octav Gedactbass Nachthorn Choralflöte Mixtur 6f Posaune Trompet Cornett |
16 16 /mu+ 8 /mu 8 /mu+ 4 1 /mu 16 m/b/mu 8 m/b/mu 2 /mu |
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| 11 | 12 | 12 | 13 | |||||||
| /re = teilweise Rekonstruktion 2012 m = Möller 1738 b = Breil 1966 mu = Muhleisen 2012 mu+ = Zusatzregister auf separater Lade Muhleisen 2012, nach Döhre 1878 Ohne Bezeichnung: Möller 1738 Manuale C,D-c3, Pedal C-d1 (überliefert !) Schiebekoppel Rückpositiv an Hauptwerk Winddruck 63 mm WS Stimmung ungleichstufig mit Quintminderung um 1/6 pythagoräischem Komma Die Chronik: 1823 Reparatur durch Armold Isfording, Dringenberg 1856 Sanierung durch Albert Bollens, nach den enstandenen Schäden beim Turmumbau. In den folgenden Jahrzehnten finden
Arbeiten durch Andreas Döhre, Steinheim
statt: 1879 Renovierung und Umbau auf Vorschlag Bollens. 1912 Staniol (Silberfolie?) von Prospektpfefen entfernt und mit Silberbronze
gestrichen durch Wilhelm Friedrich Stegerhoff, Steinheim 1921 Erster Umbau und Renovierung durch Anton Feith, Paderborn 2003 Eine Prospektpfeife, Cis des Principal 16 drohte herabzufallen. Sie wurde
durch Klais, Bonn stabilisiert. 2012 Wiedereinweihung am 23.November Für eine umfassende Information wird die
Festschrift empfohlen.
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