Ganderkesee

   
Ganderkesee
, St.Cyprian u. Cornelius
Neubau 1699

II/22
 
 
 
In Ganderkesee baute Schnitger ein Werk mit 16 Registern auf Manual, Brustwerk und angehängtem Pedal, welches 1760 um ein  freies Pedal mit 6 Registern ergänzt wurde. Diese Erweiterung passt sich sehr harmonisch an das Schnitger-Gehäuse an und unterstreicht so zusätzlich die große Bedeutung dieser Orgel.

  Schnitger  : Gehäuse der Manualwerke,
                     Register: 6-7 im Manual, 3 im Brustwerk, 
                    Manualwindladen, Manualklaviaturen, Koppel
                    und Tremulant

  Stimmung : Modifiziert mitteltönig (wie Stade)

Lebenslauf der Orgel siehe unten

 
 
  I. Manual  CDEFGA-c''' II. Brustwerk  CDEFGA-c''' Pedal C-c'
Quintadena
Principal
Rohrflöte
Octave
Super Octave

Waldflöte
Quinte
Sesquialtera 2f
Mixtur IV

Trompete
 
16
8
8
4
2

2
1 1/2
 
 
8
s
s
s
s
s
l
l
l/s
l
l
Gedackt
Blockflöte

Octave
Spitzflöte
Sifflöte

Scharff III
8
4

2
2
1 1/2
 
s
s
l
s
l
l
Subbaß
Principal
Octave

Posaune
Trompete
Trompete
16
8
4

16
8
4
l
k
k
k/sd
l
l
  s = Schnitger
  k = Klapmeyer
  sd = Schmid
  l = Lorenz 2005
10 6 6


1760
Hinzufügen eines selbständigen Pedalwerks mit 6 Registern durch
  Johann Hinrch Klapmeyer, Oldenburg
1819-1890
Reparaturen durch die Orgelbauer-Familie Schmid, Oldenburg:
  Erneuerung von Bälgen und Windkanälen, sowie Dispositionsänderungen:
  Statt der Mixtur im Pedal ein Subbass 16, in 1890 statt hoher Register solche dem
  Zeitgeschmack entsprechende
 
1935/1948/1966 Erste Restaurierungen durch Alfred Führer, Wilhelmshaven:

  Beseitigung der Umarbeitungen des 19.Jahrhunderts
 
2003-2005
Restaurierung durch Orgelbau Führer bzw. Heiko Lorenz
  Hierbei wurden die heutigen Maßstäbe zugrunde gelegt und der Zustand von 1760
  wieder hergestellt. Der Subbass des 20. Jahrhunderts wurde ersetzt durch einen in alter
  Bauweise. Die Klaviaturen bekamen auf den Untertasten die üblichen Abrundungen, wie
  z.B. auch in Dedesdorf zu sehen.
 

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